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KLiBA Energieberatung

KLiBa Beratungstermine

Die KliBa-Beratung im Rathaus Neidenstein findet einmal im Monat, zwischen 16:30 und 18:30 Uhr statt.
Hier die Termine im Überblick:

14. September 2022
12. Oktober 2022
09. November 2022
07. Dezember 2022

Einen Termin können Sie vereinbaren unter Telefonnummer: 06221 998750 oder E-Mail schreiben
Nutzen Sie diese kostenfreie Serviceleistung Ihrer Kommune!
Bitte beachten Sie, dass aus organisatorischen Gründen nur Beratungen berücksichtigt werden können, die sich bis 17:00 Uhr des Vortages angemeldet haben. Sollte also bis 17:00 Uhr des Vortages keine Anmeldung vorliegen, wird die Energieberatung im Rathaus nicht stattfinden.

Energiespartipp: Nur eine sparsame Heizung ist eine gute Heizung

Presseinformation, September 2022

Veraltete oder schlecht regulierte Heizungen haben gleich mehrere Nachteile: Zum einen verpulvern sie unnötig Energie, zum anderen erzeugen sie hohe Kosten. Eine Modernisierung kostet zwar Geld, doch durch die Unterstützung des Bundes mit diversen Förderprogrammen sinken die Kosten erheblich. Auch die optimale Einstellung einer bestehenden Anlage rechnet sich und wird finanziell belohnt. „Viele Menschen, die eine betagte Heizung besitzen, wollen ungern so viel investieren“, sagt Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der KLiBA. „Doch der Einspareffekt und ein gestiegener Wohnwert sprechen für sich.“ Mit einer Reihe finanzieller Anreize macht die Bundesregierung es Sanierungswilligen leicht, sich für eine zeitgemäße Wärmeversorgung zu entscheiden.

Veraltete gegen hocheffiziente Heizungspumpen zu tauschen, ist schnell durchgeführt und lohnenswert. Bis zu 150 Euro jährlich lassen sich einsparen, wenn eine Hocheffizienzpumpe den Job übernimmt, das Heizungs- oder das Brauchwasser zirkulieren zu lassen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt jeweils 15 Prozent der Nettokosten für einen entsprechenden Umbau durch Fachleute sowie für einen hydraulischen Abgleich. Hinter dem letzten Begriff verbirgt sich eine technische unkomplizierte Optimierung der Heizungsanlage, um den Verbrauch an Heizenergie effektiv zu senken.

„Noch mehr Möglichkeiten, sich sein Sanierungsvorhaben unterstützen zu lassen, bietet die Bundesförderung für effiziente Gebäude“, sagt Keßler. Soll eine neue Heizung her, gibt es bei der BAFA direkte Zuschüsse für den Heizungstausch. Je nach Ausgangssituation und gewählten Heizungssystem werden zwischen 10 und 40 Prozent der Investitionskosten gefördert.

Wer umfassendere Maßnahmen plant, also seine Anlage modernisieren und gleichzeitig sein Gebäude sanieren will, fährt gut mit dem Programm Energieeffizient Sanieren der KFW. Es gilt für alle, die Wohnraum energetisch sanieren oder sanierten Wohnraum kaufen. Für ein KfW-Effizienzhaus bietet das Programm 151 beispielsweise günstige Kredite bis zu 120.000 Euro an.  Zusätzlich lässt sich ein Tilgungszuschuss beantragen. „Für einen Laien ist nicht immer leicht, sich durch die zahlreichen Förderangebote zu arbeiten und das richtige Programm zu finden“, sagt Dr. Klaus Keßler, „daher bieten wir Sanierungswilligen einen kostenlosen Beratungsservice an.“

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Eckhard Leitlein  –  kostenfrei und unverbindlich.

Rufen Sie uns einfach an oder vereinbaren Sie einen Termin für die nächste Beratung im Rathaus Neidenstein, Schloßstraße 9,  alle vier Wochen mittwochs, zwischen 16:30-18:30 Uhr. Telefon  06221 99875-0.

Nutzen Sie die kostenfreie Serviceleistung Ihrer Kommune!

 

Energiespartipp: Mit kompetentem Rat im Rücken: Weiterdenken beim Sanieren

Pressemitteilung, August 2022

Sie planen Ihr Haus komplett energetisch zu modernisieren? Dann holen Sie sich in Ruhe kompetenten Rat. Denn für ein solches Vorhaben gibt es eine Menge Fördergelder, besonders bei einer „Generalüberholung“. Denken Sie auch an die Zukunft und beseitigen Sie überflüssige Barrieren. So werten Sie Ihr Haus kräftig auf. Die KLiBA informiert Sie neutral und umfassend.

„‘Lohnt sich eine ganzheitliche Sanierung für uns überhaupt?‘ Viele Menschen, die zu uns in die Beratung kommen, fragen sich das“, berichtet Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der KLiBA. Seine Antwort ist: Ja! Denn egal, ob die Heizungsanlage veraltet ist, eine Dach- oder Fassadendämmung ansteht oder die Fenster marode sind: Einzelaktionen sind im Verhältnis nicht so wirksam. Den maximalen Sanierungseffekt erzielt, wer alles mit einbezieht. Damit erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer auch langfristig den Wert ihres Hauses. Wie aber lässt sich das bewerkstelligen und wer berät wirklich unabhängig?

„Ein fundierter Start ist die kostenfreie Erstberatung bei uns“, empfiehlt Keßler. Dabei erfahren Sie alles über sinnvolle Sanierungsschritte, technischen Lösungen, mögliche Fördermittel und gesetzliche Auflagen. Wir besprechen mit Ihnen die notwendigen nächsten Schritte. Wie es weitergeht, ist ganz unterschiedlich und individuell. Vielleicht ist eine Baubegleitung durch einen Architekten oder eine geförderte Vor-Ort-Beratung das Richtige. Oder wir konnten schon alle offenen Fragen klären und Sie können konkrete Angebote einholen.

„Denken Sie bei Ihrer Planung auch an morgen“, rät der Agenturleiter außerdem. Sind die Handwerker einmal am Werk, lassen sich Umbauten für ein barrierefreies Zuhause gleich mit einplanen. So staubt es richtig – aber nur einmal.

Auch mit einbeziehen in die Planung müssen sanierende Hausbesitzer das baden-württembergische EWärmeG, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz. Es besagt, dass wer seine Heizungsanlage austauscht, danach 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen muss, wie beispielsweise Solaranlagen, Holzpellets oder Wärmepumpen. Um die Vorgabe zu erfüllen, gibt es zudem verschiedene Ersatzoptionen.

„Lassen Sie sich jetzt beraten und investieren Sie mit einem guten Gefühl in die Zukunft“, fasst Keßler zusammen, „ein behagliches Wohngefühl, ein energie- und kostensparender Alltag und ein zeitgemäßes Zuhause sind der Lohn.“

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Eckhard Leitlein  –  kostenfrei und unverbindlich.

Rufen Sie uns einfach an oder vereinbaren Sie einen Termin für die nächste Beratung im Rathaus Neidenstein, Schloßstraße 9,  alle vier Wochen mittwochs, zwischen 16:30-18:30 Uhr. Telefon  06221 99875-0..

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Energiespartipp: Kühler Kopf in heißen Zeiten- Wärmeschutz im Sommer

Pressemitteilung, Juni 2022

Hochsommerliche Temperaturen sorgen bei manch einem für schlaflose Nächte. Für angenehm kühle Wohnungen im Sommer gibt es drei Ansatzpunkte:

  • Sonnenschutz an den Fenstern - unbedingt außenliegend.
  • Minderung der Abwärme durch Abschalten von Elektrogeräten und Beleuchtung in der Wohnung.
  • Eine gute Wärmedämmung der Außenbauteile.

Wir geben Ihnen Tipps und Anregungen, wie Sie sich und dem Klima etwas Gutes tun können.
Sonnenschutz ist am wirksamsten, wenn die Sonnenstrahlen die Fensterflächen nicht erreichen. Ein außenliegender Sonnenschutz – Markisen, Jalousien, Roll- und Klappläden schützen von außen. Sinnvoll ist es, sie tagsüber geschlossen zu halten bzw. sie bei Bedarf so einzustellen, dass keine direkte Sonnenstrahlung in das Gebäude gelangt.
Auf der Innenseite des Fensters angebrachte Rollos und Vorhänge sind weniger wirksam. Um dennoch eine möglichst hohe Wirkung zu erzielen, sollten sie gut reflektieren, ihre Außenflächen hell oder metallbeschichtet sein.
Besser als alle Elektrogeräte zur Raumklimatisierung ist richtiges Lüften, nämlich in den kühleren Morgenstunden oder spät abends/nachts, wenn die Außentemperaturen kühler sind. Zentrale Klimaanlagen sind nicht nötig und verbrauchen enorm viel Strom. Ein Klimagerät mit 750 Watt Leistung kostet pro Betriebsstunde ca.24 Cent = 5,76 Euro bei 24h.
Sie können den Sommer durch „passive“ Maßnahmen angenehm gestalten. Nicht zu unterschätzen ist die Wärmeabstrahlung von Elektrogeräten und Lampen. Kühlschränke und Gefriergeräte verbrauchen mehr Strom, wenn die Umgebungstemperatur hoch ist. Schützen Sie die Geräte vor direkter Sonneneinstrahlung.
An schwülen Tagen sollten Arbeiten mit viel Wasser und feuchter Wäsche vermieden werden, um die Luftfeuchtigkeit nicht noch zu erhöhen.
Eine sinnvolle Maßnahme stellt ein richtiges Dämmen dar. Das Eindringen der Sommerhitze über Wände und Dach wird am besten von Dämmstoffen verzögert. Diese reduzieren den Wärmefluss in beide Richtungen – im Winter von innen nach außen und im Sommer umgekehrt.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Eckhard Leitlein  –  kostenfrei und unverbindlich.
Rufen Sie uns einfach an oder vereinbaren Sie einen Termin für die nächste Beratung im Rathaus Neidenstein, Schloßstraße 9,  alle vier Wochen mittwochs, zwischen 16:30-18:30 Uhr, Telefonnummer: 06221 99875-0. Nutzen Sie die kostenfreie Serviceleistung Ihrer Kommune!

Energiespartipp: Behaglich Duschen mit wenig Strom

Preesseinformation, Juli 2022

Wer sein Wasser mittels Elektroboiler oder Durchlauferhitzer erwärmt, kann ohne hohen Aufwand viel Strom sparen. Es kommt auf die richtige Boiler-Größe an, eine gute Isolierung und vor allem die zum Verbrauch passende Einstellung des Gerätes. Hygienische Anforderungen und Energiesparen widersprechen sich dabei nicht, wie die unabhängige KLiBA meldet.

Zentral oder dezentral – das ist die Grundsatzfrage für die Erwärmung von Wasser. Häufig wird warmes Wasser in einem zentralen Heizsystem aus Solarwärme, Fernwärme, Gas oder Öl erzeugt. Viele Haushalte sind jedoch auf die dezentrale Lösung mit einem elektrischen Durchlauferhitzer oder einem Elektroboiler angewiesen. Das muss nicht schlechter sein. Aber: Die Kilowattstunde Strom ist im Verhältnis teuer. Gerade deshalb können Verbraucherinnen und Verbraucher leicht Energie und Kosten sparen, wenn sie folgendes berücksichtigen:

  • Wählen Sie beim Neukauf nach Möglichkeit einen elektronischen Durchlauferhitzer. Er erwärmt nur die benötigte Wassermenge und die wird sofort verbraucht. Solche Geräte kommen auf einen Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent. Ein Boiler, der das Wasser speichert, hat demgegenüber höhere Wärmeverluste.
  • Achten Sie darauf, dass Boiler oder Durchlauferhitzer die richtige Größe haben. Die Menge an Wasser, die erwärmt wird, sollte nicht größer sein, als die tatsächlich benötigte.
  • Eine Wassertemperatur von 60 Grad Celsius genügt für Bad und Küche. Sie ist auch hoch genug, um Keime abzutöten.
  • Schalten Sie das Gerät ganz aus, wenn Sie länger abwesend sind. Wenn es eine Regelung besitzt, stellen Sie diese passend zu Ihrem Rhythmus ein.

„Wenn Sie Ihr Geld nicht durch den Abfluss entsorgen wollen, bekommen Sie bei uns gerne weitere Empfehlungen zum täglichen Wassersparen“, sagt Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der KLiBA.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Eckhard Leitlein  –  kostenfrei und unverbindlich.

  

Energiespartipp: Die Sonne "anzapfen" durch Solaranlagen: Solarthermie

Pressemitteilung, Mai 2022

Acht Minuten Sonnenschein liefern der Menschheit theoretisch ein Jahr Energie. bzw. wird ca. 10.000 Mal mehr Energie auf die Erde eingestrahlt als die Menschheit verbraucht. Die Sonneneinstrahlung in Deutschland unterscheidet sich in den Regionen nur um ca. 20 Prozent und liegt in etwa zwischen 950 und 1.200 kWh je Quadratmeter und Jahr.

Praktisch lässt sich diese unerschöpfliche Kraft durch Solar - und Photovoltaik-Anlagen nutzen.

Das Grundprinzip der thermischen Solaranlagen ist simpel: Auf dem Hausdach werden Solarkollektoren installiert, die von umweltverträglicher Solarflüssigkeit durchströmt werden. Dieses Wärmeträgermedium gibt die aufgenommene Wärme an einen Solarspeicher ab, der sich in der Regel im Keller bei der Heizungsanlage befindet. Somit steht Sonnenwärme für die Raumheizung und Warmwasser auch dann zur Verfügung, wenn die Sonne nicht scheint. Liefert die Sonne nicht genügend Energie um den Bedarf zu decken, wird ein Heizkessel zur Nachheizung dazu geschaltet.

Eine thermische Solaranlage ist allerdings nicht für jeden Haushalt empfehlenswert. Haushalte mit vier oder mehr Personen profitieren eher von solarthermischen Anlagen als Single- oder Paar-Haushalte. Die Solarkollektoren können 50-65 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs decken, wodurch eine vierköpfige Familie je nach Alter der Heizungsanlage eine Energiemenge von 2.000-2.800 kWh pro Jahr einsparen kann. Dabei vermindert jeder eingesetzte Quadratmeter Sonnenkollektor die CO2-Belastung der Atmosphäre wie eine 260 m2 großes Stück gesunder Mischwald.

Die Anlagen werden so ausgelegt, dass Warmwasser außerhalb der Heizperiode, in der Regel von Mai bis September, nahezu vollständig durch die Sonne erwärmt wird. Reicht die Sonneneinstrahlung nicht, wird die Heizung automatisch zugeschaltet, so dass immer warmes Wasser zur Verfügung steht.

Eine Solarthermie-Anlage zusätzlich zur Heizungsunterstützung einzusetzen, bietet sich vor allem an, wenn ohnehin ein neuer Heizkessel oder Warmwasserspeicher installiert werden soll. Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass hier niedrige Heizungsvorlauftemperaturen von Vorteil sind, denn dann kann die Anlage auch im Winter, wenn am meisten geheizt wird, einen höheren Nutzungsgrad erzielen. Flächenheizungen in gut gedämmten Gebäuden arbeiten mit Temperaturen von rund 30 Grad – also deutlich unter der Warmwassertemperatur.

Für die Installation von Solarthermie-Anlagen in Bestandsgebäuden gibt es Fördermittel vom Staat. Unabhängig davon sollte zunächst geprüft werden, ob die Solaranlage zum Haus passt.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Eckhard Leitlein  –  kostenfrei und unverbindlich.

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Energiespartipp Photovoltaik oder Solarthermie? Sonnenenergie im Fakten-Check

Angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, der mit zunehmender Härte und Zerstörung seit über zwei Monaten geführt wird, ist in Deutschland eine verstärkte Debatte um die Abhängigkeit von Gasimporten entstanden. Der Anteil von russischen Gaslieferungen nach Deutschland ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dies steht im direkten Zusammenhang mit dem zu zögerlichen Ausbau der erneuerbaren Energien und dem viel zu langen Festhalten an fossilen Brennstoffen. Hätten wir mehr heimische Ökostrom-Anlagen und dazugehörige Speicher gebaut, wären wir nicht in diesem Ausmaß von russischem Erdgas abhängig und Menschen hätten unterm Strich mehr Geld in der Tasche.

Ganz und gar aus natürlichen Ressourcen können Privathaushalte diese frei verfügbare Energie auch Zuhause nutzen. Möglich ist das entweder mit einer Photovoltaik-Anlage zur Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht oder mit einer solarthermischen Anlage für Warmwasser und Heizung. Doch welches System macht mehr Sinn?

Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen?
Photovoltaik-Anlagen verwandeln Sonnenlicht in Strom. Der wird dann entweder direkt Zuhause verbraucht oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Für den eingespeisten Strom erhält der Besitzer die sogenannte Einspeisevergütung. Die erzeugte Energie wird also voll genutzt. Solarthermie-Anlagen gewinnen Wärme aus dem Sonnenlicht und unterstützen damit die Bereitstellung von Warmwasser und die Raumheizung. Überschüssige Wärme kann in diesem System nicht genutzt werden.

Wie rentabel sind die Anlagen?
Photovoltaik-Anlagen rechnen sich oftmals etwas schneller, weil der überschüssige Strom ins Netz eingespeist werden kann und vergütet wird. Für eine Anlage mit einer Leistung bis 10 kW, die im Juli 2022 in Betrieb genommen wird, beträgt die Einspeisevergütung derzeit 6,53 Cent je Kilowattstunde (kWh). Andererseits wird die Installation einer solarthermischen Anlage durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit einem Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten gefördert. Wird gleichzeitig noch eine alte Ölheizung ersetzt erhöht sich der Zuschuss um weitere 10 Prozent.

Für wen sind die Anlagen besonders interessant?
Voraussetzung für beide Systeme sind geeignete Dachflächen: ausreichend groß, möglichst wenig verschattet und nach Süden, eventuell auch Osten oder Westen, ausgerichtet. Eine Photovoltaik-Anlage kommt infrage, wenn ein möglichst großer Teil des erzeugten Stroms selbst verbraucht wird, da die eingesparten Kosten je kWh deutlich über der Einspeisevergütung liegen. Solarthermie ist für Haushalte ab etwa drei bis vier Personen geeignet – in kleineren Haushalten ist der Warmwasserverbrauch häufig zu gering. Bei Anlagen zur Heizungsunterstützung muss die Größe der Anlage am Wärmebedarf orientiert sein. Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Eckhard Leitlein  –  kostenfrei und unverbindlich.

Rufen Sie uns einfach an oder vereinbaren Sie einen Termin für die nächste Beratung im Rathaus Neidenstein, Schloßstraße 9,  alle vier Wochen mittwochs, zwischen 16:30-18:30 Uhr. Telefon  06221 99875-0.
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Jetzt in eine zeitgemäße Heizung investieren

Pressemitteilung, April 2022

Energiespartipp: Erneuerbare Energien sind die Zukunft
Jetzt in eine zeitgemäße Heizung investieren

„Der alte Kessel tut ja noch“ – allzu oft hören die Energieberater der KLiBA diese Worte. „Nicht weit genug gedacht“ ist ihre Antwort. Denn betagte Heizungsanlagen verbrauchen enorme Mengen an Heizöl oder Erdgas und füttern damit das globale CO2-Konto. Wer mehr über eine Zukunft mit erneuerbarer Energie wissen will, ist bei der unabhängigen KLiBA richtig.
Jeder, der in Baden-Württemberg seine Heizungsanlage austauscht, muss in der Folge 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen beziehen. So schreibt es das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) vor. Erneuerbare Quellen sind Solarthermie, Holz, Biogas, Bio-Öl und Wärmepumpen. Die Regierung will damit niemanden ärgern, sondern erneuerbaren Energien den Weg bereiten und fossile Brennstoffe zugunsten des Klimaschutzes zurückdrängen. Denn die Heizung und die Warmwasserbereitung verursachen knapp ein Viertel der Treibhausgasemissionen und der Anteil der „Erneuerbaren“ ist mit 15 Prozent im Land noch zu niedrig.

Gute Argumente für eine neue Heizung
Hand aufs Herz: Wie alt ist Ihre Heizungsanlage? Je mehr Lenze sie zählt, desto höher ist in der Regel ihr Verbrauch. Informieren Sie sich über klimafreundliche Alternativen. Neben Solarthermie, einer Wärmepumpe oder einer Holzzentralheizung kommen auch der Anschluss an ein Wärmenetz oder sogar ein kleines Blockheizkraftwerk in Frage. Welche der Möglichkeiten sich für Ihr Gebäude eignen, schätzt die KLiBA bei einer kostenfreien Erstberatung fachlich ein. Sie nennt Ihnen auch weitere Erfüllungsmöglichkeiten für das EWärmeG.
Wofür Sie sich auch entscheiden: Sie investieren mit einem guten Gefühl in die Zukunft und versichern sich gegen steigende Heizkosten. Übrigens: Heizkessel, die mit Öl oder Gas betrieben werden und älter als 30 Jahre sind, dürfen nach dem GEG (Gebäudeenergiegesetz) nicht mehr betrieben werden.
Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Eckhard Leitlein  –  kostenfrei und unverbindlich.

Rufen Sie uns einfach an oder vereinbaren Sie einen Termin für die nächste Beratung im Rathaus Neidenstein, Schloßstraße 9,  alle vier Wochen mittwochs, zwischen 16:30-18:30 Uhr. Telefon  Telefonnummer: 06221 998750.

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Durchstarten in der betrieblichen Elektromobilität

Pressemitteilung, März 2022

Workshop für Unternehmen im Rhein-Neckar-Kreis

Mit der Elektrifizierung ihres Fuhrparks leisten Betriebe einen wichtigen Beitrag dazu, den Anteil klimafreundlicherer Fahrzeuge im Straßenverkehr zu erhöhen. Dank Förderungen und Steuervorteilen zahlt sich der Umstieg auf Elektrofahrzeuge für Unternehmen auch finanziell aus. Die Integration von E-Autos in die betrieblichen Abläufe, technische Herausforderungen und rechtliche Hürden stehen im Mittepunkt einer neuen Workshop-Reihe der KLiBA in Kooperation mit dem Rhein-Neckar-Kreis. Die Veranstaltungs-Reihe ist für die Unternehmen im Landkreis konzipiert. Behandelt werden wichtige Schritte und Aspekte rund um die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und den Aufbau von Ladeinfrastruktur.

Elektrofahrzeuge sind mittlerweile zum festen Bestandteil des Alltagverkehrs geworden. Dafür sprechen die steigenden E-Auto Zulassungszahlen – zunehmend auch deren Einsatz im betrieblichen Bereich. Ein elektrischer Fuhrpark bietet Unternehmen aus mehrfacher Sicht einen Mehrwert: Verglichen mit herkömmlichen Verbrennern sind E-Autos wesentlich günstiger im Betrieb, sie punkten durch niedrigere Energie- und Wartungskosten. Daneben führen Elektrofahrzeuge zu deutlichen Einsparungen von CO2-Emissionen. Darüber hinaus gehen Betriebe, die ihre Ladeinfrastruktur Kunden und Mitarbeitenden zugänglich machen, mit gutem Beispiel in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz voran – ein immer wichtiger werdender Image-Faktor, der die Mitarbeiter- und Kundenbindung verbessern hilft.

Doch wie gelingt es Unternehmen, die Umstellung des betriebseigenen Fuhrparks auf E-Autos ganzheitlich, strategisch und nachhaltig anzugehen? Welche Chancen bietet der Schritt in die Elektromobilität? Wie lassen sich mögliche Stolpersteine meistern?

Diese Fragenstellungen werden in der Unternehmensworkshop-Reihe der KLiBA angepackt und in Kooperation mit dem Rhein-Neckar-Kreis an drei Terminen durchgeführt. Hierfür gewann die KLiBA Frau Ursula Kloé, Geschäftsführerin der JU-KNOW GmbH und eine hochkarätige Partnerin für das Thema Nachhaltige Mobilität.

Die Workshop-Termine beinhalten unter anderem folgende Themen:

  • Grundlegende Entscheidungskriterien bei der Beschaffung von Elektrofahrzeugen, Fuhrparkmanagement
  • Grundlegende technische Rahmenbedingungen rund um Beschaffung, Installation und Betrieb unternehmenseigener Ladeinfrastruktur
  • Unternehmensrechtliche und steuerrechtliche Rahmenbedingungen beim Thema Elektromobilität in Unternehmen
  • Fördermöglichkeiten für Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur
  • Best Practices / Erfahrungsberichte und Erfahrungsaustausch

Bei allen drei Terminen werden Expertinnen und Experten anwesend sein, um die entsprechenden Sachinformationen zu vermitteln und Tipps und Anregungen für die Umsetzung im eigenen Unternehmenskontext zu geben.

Der Besuch des e4 TESTIVALs im Oktober 2022 auf dem Hockenheimring rundet die Workshop-Reihe ab. Teilnehmende Unternehmen können sich dort rund um die Themen E-Mobilität und Ladeinfrastruktur informieren, austauschen, sich mit Experten und Anbietern vernetzen, Fachvorträge besuchen und E-Fahrzeuge auf dem Gelände und der Grand Prix Strecke des Hockenheimrings selbst unverbindlich Probe fahren.

Informationen zur Teilnahme und Anmeldung finden Sie auf der Homepage der KLiBA unter https://kliba-heidelberg.de/unternehmen-und-institutionen/. Empfohlen wird eine möglichst frühe Anmeldung, da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist.

Ihre Ansprechpartnerin und Ansprechpartner für weitere Informationen:

Sonja Grabarczyk, Telefonnummer: 06221 99875-32 und Philipp Straßer, Telefonnummer: 06621 99875-33, E-Mail: elektromobilitaet(@)kliba-heidelberg.de stehen Ihnen gerne beratend zur Seite!

Energiespartipp: Smart heizen, bares Geld sparen

Pressemitteilung, März 2022

Steigende Strom- und Heizkosten sind ein guter Anlass das eigene Verbrauchsverhalten einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Insbesondere beim Heizen schlummert oft ein großes Einsparpotential. Mit den folgenden drei Tipps können Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch viel Geld bei der nächsten Heizkostenabrechnung sparen.

Die passende Heiztemperatur wählen
Jeder Mensch hat seine persönliche Wohlfühltemperatur. Allerdings gibt es auch hier Einsparpotenzial: Während im Wohnzimmer und in der Küche 19 bis 21 °C ausreichen, um sich wohlzufühlen, sollte es im Bad mit 21 bis 24 °C etwas wärmer sein. Im Schlafzimmer sorgen Temperaturen um 18 °C für einen angenehmen Schlaf. Nachts und tagsüber, wenn niemand zu Hause ist, können Sie die Temperatur insgesamt senken. Als Faustregel gilt: Jedes Grad weniger Temperatur spart etwa sechs Prozent an Heizkosten für den betreffenden Raum.

Richtig lüften
In Deutschland wohl bekannt, doch die Wenigsten machen es richtig: stoßlüften. So wird unter anderem dem Auskühlen der Wände und möglicher Schimmelbildung vorgebeugt. Statt also die Fenster lange gekippt zu lassen, sollte lieber mehrmals täglich das Fenster weit geöffnet werden. So kann die verbrauchte Luft den Raum verlassen und frische Luft kommt herein. Außerdem geht auf diese Weise weniger Wärmeenergie verloren. Die Heizung sollte natürlich während des Lüftens ausgeschaltet werden.

Die Heizanlage verbessern
Die Heizung ist neben der Wärmedämmung der Bereich, mit dem sich im Rahmen einer energetischen Modernisierung am schnellsten die meiste Energie sparen lässt. Dabei muss nicht immer ein neues Heizsystem installiert werden. Häufig nutzen Sie die Energie schon viel effizienter, wenn alle Komponenten Ihrer Heizungsanlage optimal aufeinander abgestimmt sind oder Sie einzelne Elemente der Heizung austauschen lassen, wie zum Beispiel die Heizungspumpe. Auch eine gute Rohrisolierung, Nachtabsenkung oder ein hydraulischer Abgleich vollbringen wahre Energiesparwunder.
Ist die Heizung optimal eingestellt, geben alle Heizkörper gleichmäßig Wärme ab, verursachen keine störenden Geräusche mehr und die Heizung entspricht viel besser den Bedürfnissen der Hausbewohnerinnen und Haubewohner.

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Energiespartipp: Dämmung von geneigten Dächern

Pressemitteilung, März 2022

Schlecht gedämmte Dachwohnungen überhitzen im Sommer und sind im Winter ungemütlich kalt. Von allen Bauteilen ist das Dach am stärksten den Umwelteinflüssen ausgesetzt. Schnee zeigt, wo Dämmung fehlt: Er schmilzt an unzureichend gedämmten Stellen schneller, als auf gut gedämmten Flächen.

Im Sommer können auf der äußeren Dachhaut Temperaturen von 60°C und mehr, im Winter von -20°C und weniger auftreten. Das Dach ist aufgrund seiner großen Fläche mit ca. 20% maßgeblich an den Heizwärmeverlusten eines Gebäudes beteiligt. Hohe Dämmstoffdicken sind im Dach also unbedingt zu empfehlen und in der Regel auch problemlos zu realisieren. Außerdem begegnet die Dämmung einer Überhitzung der Dachräume im Sommer und trägt zur Erhöhung des Wohnkomforts bei.

Entscheidend ist die Platzierung der Dämmung. Es sind zwei Fälle zu unterscheiden. Wird der Dachraum bewohnt oder soll er später zum Aufenthaltsraum ausgebaut und beheizt werden, muss die Dachschräge und evtl. die Decke zum Spitzboden gedämmt werden. Wird der Dachraum gar nicht oder nur als Abstellraum genutzt, kann die nachträgliche Dämmung der obersten Geschossdecke (Fußboden des Dachraumes) als kostengünstige Lösung gewählt werden. Hier besteht bereits seit Jahren eine Nachrüstverpflichtung durch die Energieeinsparverordnung.
Für die Dämmung des Steildachs (Satteldach, Pultdach, Walmdach) stehen grundsätzlich drei Möglichkeiten (Zwischensparren-, Aufsparren- und Untersparrendämmung) zur Verfügung, die auch kombiniert werden können. Dabei sollten aber auch die Abseiten, der Spitzboden, die Gauben und Trennwände zu kalten Dachräumen gedämmt werden.

Ausschlaggebend für den Erfolg der Maßnahme ist neben einem guten Wärmeschutz auch eine hohe Luftdichtigkeit bei den Dachkonstruktionen. Undichtigkeiten oder Fugen im Dach führen nicht nur zu einem erhöhten Heizenergieverbrauch sondern auch zu Feuchteschäden. Deshalb sollten nur entsprechend qualifizierte Handwerksbetriebe beauftragt werden.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Eckhard Leitlein  –  kostenfrei und unverbindlich.

Energiespartipp Alte Mauern mit jungem Energieverbrauch

Pressemitteilung, Januar 2022

Einen Altbau auf den Heizenergiebedarf eines Neubaus zu bringen, ist heute machbar. Es gibt bereits historische Gebäude, die nach der Sanierung den Verbrauch eines Energiesparhauses erreicht haben, ohne ihre denkmalgeschützte Fassade einzubüßen. Die meisten Bestandsgebäude stammen aber aus den Jahren 1950 bis 1980 und sind weitaus einfacher zu modernisieren. Die Herausforderung besteht darin, eine solche Sanierung richtig zu planen und finanziell zu stemmen.

Mit der finanziellen Belastung tut sich leichter, wer diese Art der Geldanlage als Investition in die Zukunft begreift und alle Mittel der finanziellen Förderung nutzt – angefangen von einer Energieberatung, die die Schwachstellen des Hauses bis ins Detail analysiert bis hin zum zinsgünstigen KfW-Darlehen oder direkten Zuschüssen von bis zu 45 Prozent der Investitionskosten, die bei umfangreichen Sanierungsmaßnahmen beantragt werden können. Für einzelne Maßnahmen an der Gebäudehülle kann man 20 Prozent Zuschuss über die Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten.

Eine gedämmte Außenwand spart nicht nur viel Energie, sie erhöht auch die Behaglichkeit im Haus und den Wert der Immobilie. Aber auch schon kleinere kostengünstige Maßnahmen, wie das Dämmen der Rollladenkästen oder das Abdichten der Gebäudehülle gegen Luftzug, können sich spürbar auswirken.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Eckhard Leitlein  –  kostenfrei und unverbindlich.

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Schimmel vermeiden durch richtiges Lüften und Sanieren

Pressemitteilung 20.12.2021

Energiespartipp:

Mit Schimmel in Gebäuden ist nicht zu spaßen. Ist der ungesunde Mitbewohner einmal da, lässt er sich oft nur schwer entfernen. Richtiges Lüften und Heizen halten den Pilz fern, genauso wie eine gute Gebäudedämmung.
Auf Camembert ist er beliebt, in Brot oder an Wänden gefürchtet: Schimmel. Geschätzte 100.000 Arten sind bislang bekannt – nicht alle sind für den Menschen giftig. Schimmelbefall in Räumen kann jedoch Allergien und Erkrankungen der Atemwege auslösen. „Wir empfehlen vorbeugend neben regelmäßigem Lüften und ausreichendem Heizen auch eine gute Dämmung des Gebäudes“, erklärt dazu der Geschäftsführer der KLiBA, Dr. Klaus Keßler.
Richtig lüften
Durch Duschen, Kochen, Schwitzen und große Zimmerpflanzen verdunstet in Räumen eine erhebliche Menge Wasser. Schlägt sich Feuchtigkeit an kühlen Stellen nieder, kann hier Schimmel wachsen. Schlaf- und Wohnräume sollten daher mehrmals täglich mehrere Minuten lang gelüftet werden; Küche und Bad nach Bedarf häufiger. Besonders wirksam ist eine Stoßlüftung mit weit geöffneten Fenstern und Durchzug – bei geschlossenen Heizungsventilen. Einen Schritt weiter geht, wer eine Lüftungsanlage einbauen lässt.
Richtig heizen
An kühlen Innenbauteilen setzt sich mehr Schwitzwasser ab, als an warmen. Räume sollten deshalb nicht ganz auskühlen. Eine Temperatur von 20 Grad Celsius am Tage und 18 Grad in der Nacht oder bei Abwesenheit eignet sich für Wohnräume; in Schlafzimmern und Fluren kann es zwei Grad kühler sein. Klaus Keßler empfiehlt programmierbare Thermostatventile für die Heizkörper: „Die sind nicht teuer und sorgen stets für die richtige Raumtemperatur.“
Richtig sanieren
In nicht gedämmten Gebäuden sind insbesondere die äußeren Zimmerwände kalt. Gleiches gilt für die Laibungen an den Fenstern. Schlägt sich hier Feuchtigkeit nieder, kommt schnell der Schimmel. Abhilfe schafft eine professionell geplante Gebäudedämmung – zusammen mit dem Einbau energetisch hochwertiger Fenster. „Die Mär, man ‚verschweiße‘ damit das Haus, stammt von vor über 100 Jahren“, erklärt Klaus Keßler. „Atmende Wände gibt es nicht und gab es nie“. Wichtig sei, das Gebäude energetisch als Ganzes zu betrachten und sich an einen erfahrenen Energieberater zu wenden.
Weiterführende Links:
Umweltbundesamt: www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/schimmel
Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Eckhard Leitlein  –  kostenfrei und unverbindlich.

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Klimaschutz- und Energie- Beratungsagentur
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Photovoltaik-Pflicht ab 2022 in Baden-Württemberg

Presseinformation, Dezember 2021

Photovoltaik-Pflicht ab 2022 in Baden-Württemberg
Start mit neuen Nichtwohngebäuden und Parkplätzen
60 Prozent der Stellplatz- und Gebäude-Dachflächen sind zu belegen

(Heidelberg 7. Dezember 2021) Photovoltaik-Anlagen liefern klimafreundlichen und günstigen Solarstrom und sind ein wichtiger Pfeiler für die Energiewende. Deshalb werden sie bei Neubauten, neuen Parkplätzen und Dachsanierungen im Südwesten bald Pflicht sein: Ab 1. Januar 2022 gilt die Pflicht für neue Nichtwohngebäude und neue Parkplätze ab 35 Stellplätzen. Im Mai folgen neue Wohngebäude. Darauf weist das Photovoltaik-Netzwerk Rhein-Neckar hin. Am 1. Januar 2023 sind die Solarstromanlagen dann auch bei Dachsanierungen von bestehenden Gebäuden zu installieren. Dr. Keßler vom Photovoltaik-Netzwerk Rhein-Neckar rät Eigentümern, die klimafreundliche Energieerzeugung so rasch wie möglich zu nutzen. „Sie sind der einzige Bestandteil des Gebäudes, der mehr Geld einbringt, als er kostet“, so Dr. Keßler „Künftig werden sie zum Standard werden wie die Regenrinne oder die Heizung.“ Auskunft zum Thema gibt es kostenfrei bei den Expertinnen und Experten des Netzwerks oder unter www.photovoltaik-bw.de.
Mit der eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird man unabhängiger vom öffentlichen Stromversorger und leistet einen lukrativen Beitrag zur Energiewende. Der Strom wird vor Ort erzeugt und teilweise selbst verbraucht. Das entlastet die Stromnetze. Den anderen Teil des Stroms können die Anlageneigentümer gegen eine Vergütung in das öffentliche Netz einspeisen. Wer den Strom für Beleuchtung, elektrische Geräte oder das Elektroauto nutzt, spart den Kauf von teurerem Strom aus dem Netz.

Je mehr Photovoltaik – desto besser für den Klimaschutz
Wer künftig einen Bauantrag für ein neues Büro-, Verwaltungs- oder Wohngebäude einreicht, muss 60 Prozent der solargeeigneten Dachfläche mit Solarmodulen belegen. Das gilt auch für Dächer von neuen Parkplätzen mit mehr als 35 Parkplätzen und ab Januar 2023 für grundlegende Dachsanierungen. Als solargeeignet gelten Dachflächen, die ausreichend besonnt sind. Das trifft auf unverschattete Dachflächen zu, die nach Süden, Osten oder Westen ausgerichtet sind. Dächer mit einer Dachneigung von mehr als 20 Grad, die nach Norden zeigen, sind weniger geeignet.
Ein Beispiel zeigt, was die Solarpflicht bedeutet: Ein kleines freistehendes Einfamilienhaus mit nach Ost und West ausgerichteten Dachflächen verfügt über rund 80 Quadratmeter Fläche. Um die Pflicht zu erfüllen, sind knapp 50 Quadratmeter der Dachfläche zu belegen. Das ergibt eine installierte Leistung der Solaranlage von knapp elf Kilowatt. Ein Kilowatt kostet derzeit rund 1.800 Euro, die gesamte Anlage also rund 20.000 Euro. Für den Klimaschutz sei es am besten, das ganze Dach für möglichst viel Solarstrom zu belegen, rät Dr. Keßler vom Photovoltaik-Netzwerk. Gerade nach Osten und Westen orientierte Dachflächen liefern gemeinsam über den ganzen Tag günstigen Strom.
Überschreiten die Kosten der Anlage den Schwellenwert von 20 Prozent der Baukosten bei Gebäuden und 30 Prozent der Baukosten bei Parkplätzen, ist eine Verkleinerung der Anlage möglich, bis diese Prozentschwellen unterschritten sind. Diese Kosten werden übrigens nur bei den allerwenigsten Gebäuden überschritten: Bei den Anlagenkosten von 20.000 Euro für das vorgestellte Einfamilienhaus dürfte das Haus nur 100.000 Euro kosten – bei den derzeitigen Baukosten ist das sehr unwahrscheinlich.

Nichtwohngebäude mit 300 Quadratmeterdach: 40 Kilowatt Leistung
Bei einem Nichtwohngebäude mit einem 300 Quadratmeter großen Flachdach muss die Anlage rund 40 Kilowatt installierte Leistung haben. Die Kosten liegen hier bei rund 60.000 Euro. Das klingt viel, lohnt sich aber richtig: Die Anlagen erzeugen tagsüber Solarstrom. Genau zu der Zeit wird in den Betrieben gearbeitet und der meiste Strom benötigt. Ein großer Anteil des erzeugten Stroms wird also sofort selbst verbraucht. Das steigert die Wirtschaftlichkeit der Anlage und entlastet das Stromnetz.
Photovoltaikanlagen, die über Parkplätzen installiert sind, lohnen sich ebenfalls: Sie erzeugen auf ohnehin versiegelten Flächen grünen Strom. Gleichzeitig spenden sie Schatten für darunter parkende Autos. Mit der weiteren Verbreitung der Elektromobilität werden die Fahrzeuge künftig auch die Verbraucher des günstigen Stroms sein. Denkbar ist die Kombination mit Ladesäulen für E-Autos. So kann der erzeugte Strom unmittelbar vor Ort verwendet werden.

Weitere Erfüllungsmöglichkeiten des Gesetzes
Wer keine Photovoltaikanlage auf dem Dach oder der Fassade haben möchte, kann alternativ auch auf Anlagen in unmittelbarer räumlicher Umgebung, etwa der Wiese vor dem Haus, setzen. „Des Weiteren ist die Verpachtung der Dachfläche an Dritte möglich, die dort eine Solaranlage installieren und betreiben“, erklärt Dr. Keßler vom Photovoltaik-Netzwerk. „Für sie ist ebenfalls ein Verkauf an Dritte vor Ort und eine Einspeisung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) möglich.“ Eine weitere Option sind solarthermische Anlagen, die das Brauchwasser erwärmen und die Heizung unterstützen können.

Detaillierte Informationen gibt es beim Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg unter www.photovoltaik-bw.de/pv-netzwerk/pv-themen/pv-pflicht-im-klimaschutzgesetz-bw

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